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21.08.2026
09:00 Uhr
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Knappe Speicherchips treiben die PC-Preise nach oben. Wir wagen das Experiment und arbeiten zwei Wochen lang mit Billig-Rechnern für unter 250 Euro.

Beim Brainstorming im Hardware-Ressort der c’t kam die Idee auf, eine Neuauflage des Billig-Bauvorschlags für einen Büro-PC zu bringen. Doch die aktuell absurd hohen RAM-Preise durchkreuzten diese Pläne. Zwei c’t-Redakteure machten aus der Not eine Tugend: Sie setzten sich ein Budget von je 250 Euro inklusive Betriebssystem für einen Büro-PC, an dem sie mindestens zwei Wochen arbeiten. Dabei wählte mein Kollege Benjamin Kraft eine andere Strategie als ich.
Abgesehen vom Preisrahmen gab es nur zwei Regeln: Die Hardware durfte nicht gebraucht sein und musste für Windows 11 taugen. Damit wollten wir billige Uralt-Hardware ausschließen und prüfen, was mit aktuellen Angeboten möglich ist. Ich bestellte mir nach alter Bastlersitte PC-Teile für 222 Euro und schraubte selbst. Benjamin wollte es auf Biegen und Brechen noch billiger haben und fand einen Mini-PC aus China für 140 Euro.
Die PCs mussten sich anschließend im Redaktionsalltag bewähren. Zu unseren Hauptaufgaben zählen Texte und Tabellen in Office-Programmen erstellen, Inhalte in Content-Management-Systemen bearbeiten, Recherche im Internet, E-Mail-Korrespondenz, Videokonferenzen in Teams und große PDF-Dateien darstellen. Im Laufe des Experiments knirschte es öfter als erwartet und nicht immer nur wegen der Hardware. Wer derart knapp kalkuliert, kann eben nicht mit seinem Lieblingsbetriebssystem arbeiten.